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Sonntag, 13. August 2017

Brot-& Brötchenbackkurs




Im Brot-& Brötchenbackkurs mahlen wir unser Mehl ganz frisch, backen wir mit Sauerteig oder ohne, mit Hefe oder ohne, Brote in der Kastenform oder freigeschoben, mit Roggen, Weizen oder Dinkel, Brötchen und Baguette ...

Ganz bestimmt backen wir ohne Auszugsmehl, Fabrikzucker, Fabrikfett und chemische Hilfsmittelchen.

Samstag, 25.11.2017
8.00 Uhr bis 14.00 Uhr
59 Euro pro Person

Backkurs Vollwertige Weihnachtsbäckerei





Die Adventszeit naht und mit ihr beginnt bei vielen die Weihnachtsbäckerei.
Wir backen aus vollwertigen frischen Zutaten, mit frisch gemahlenem Mehl und süßen ausschließlich mit Honig oder Früchten.
Backen Sie doch mal feines Spritzgebäck aus Kamut, Honigstollen, Lebkuchen, schwedische Pfefferkuchen ...

Samstag, den 11.11.2017, 9 bis 14 Uhr
59 Euro pro Person (hochwertige Zutaten wie Bio-Trockenfrüchte, Gewürze, Honig...)

Workshop "Wurzelkraft im Herbst"




Der Herbst ist der richtige Zeitpunkt, um die Wurzeln zu ernten. Beinwellsalbe und Engelwurzbalsam für die Hausapotheke, wärmende Getränke bei beginnenden Infekten, stärkende Gerichte mit frischem Wurzelgemüse und sogar ein Wurzelbrot - lassen Sie sich überraschen.

Donnerstag, den 19.10. 2017
17.00 Uhr bis ca. 19.30 Uhr
25 Euro pro Person

Wildkräuterspaziergang






Den nächsten Wildkräuterspaziergang gibt es am Donnerstag, den 14.09.2017, 17.00 Uhr bis ca. 18.30 Uhr. Den Treffpunkt lege ich  ca. eine Woche vorher fest und veröffentliche ihn dann hier.

Ein Teig, viele Möglichkeiten







Ein einfacher Teig, aus dem man Brötchen, Baguette oder auch mal ein Pain d'épi (Brot in Ährenform)  backen  kann.

200 g Kamut, fein gemahlen
200 g Dinkel, fein gemahlen
  10 g Salz, ohne Zusätze
  10 g Honig
    4 g Frischhefe
300 g Wasser
  20 g Olivenöl, nativ

Alle Zutaten gut verkneten, mindestens 10 Minuten.
Den Teig in der luftdicht verschlossenen Schüssel 2 Stunden in der warmen Küche gehen lassen.
Alle 30 Minuten mit der Teigkarte den Teig zusammenfalten.

Anschließend den Teig auf die Arbeitsplatte geben und nach Wunsch formen.

Die Teiglinge 30 Minuten abgedeckt gehen lassen.

Im vorgeheizten Backofen 18-20 Minuten bei 240°C mit Dampf backen.


Sonntag, 6. August 2017

Workshop "Vitalstoffreiche Vollwertkost für Kinder"





Workshop „Vitalstoffreiche Vollwertkost für Kinder“




-         Was kommt nach dem Stillen?

-         Vollkorn für  Kinder?

-         Mit Fleisch oder ohne?

-         Verträgt das Kind schon Rohkost?

-         Die Milch macht`s?

-         Und Süßigkeiten?

-         Mein Kind isst nichts Gesundes :o(



Ein (Koch)-Workshop zur Ernährung im Kindesalter – 
Rezepte vom Frühstück bis zum Abendbrot, die der
ganzen Familie schmecken, leicht und schnell
zuzubereiten sind und gut tun.
Wir stellen verschiedene Gerichte gemeinsam her und verkosten alles.



Samstag, den 9.09.2017

9.00 bis 14.00 Uhr

29 Euro pro Person



Gesundheitsberatung Daniela Pabst

Bernburg, Brunnenstr. 8, Tel. 03471/370723

Sonntag, 23. Juli 2017

Kräuterwanderung für Kurzentschlossenene


Am Mittwoch, 26.07.17, besteht wieder die Möglichkeit essbare heimische Wildkräuter kennenzulernen.

Treffpunkt:

18.00 Uhr
Parkplatz hinter dem Parforce-Haus (Wipper-Brücke)

Dauer ca. 1,5 Stunden

Mittwoch, 5. Juli 2017

Möhrenbrot

Dieses Brot ist einfach in der Zubereitung. Die Zeit zum Gehen des Teiges nutzt man einfach zum Hausputz oder für angenehmere Dinge ...

Der Geschmack ist mild, leicht süß durch die Möhren. Es ist saftig, locker und sehr aromatisch.




Möhrenbrot


Brühstück:

100 g Dinkel, fein gemahlen
200 g Wasser, siedend

Dinkelmehl und heißes Wasser gut verrühren, abkühlen lassen und bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahren. Das kann auch schon am Vortag geschehen.

Hauptteig:

300 g Brühstück,
400 g Dinkel, fein gemahlen
200 g Wasser, handwarm
    5 g Frischhefe
  10 g Salz ohne Zusätze
    2 EL Apfelessig
100 g Möhren, grob geraspelt

Alle Zutaten gründlich zu einem elastischen Teig verkneten.

60 Minuten Teigruhe in der luftdicht verschlossenen Schüssel in der warmen Küche

Den Teig auf die Arbeitsfläche geben, gut durchkneten und in eine gefettete Kastenform legen

90 Minuten Teigruhe in der luftdicht verschlossenen Form in der warmen Küche, bis zur vollen Gare!

Den Backofen auf 250°C vorheizen, eine Edelstahlform auf den Backofenboden stellen

Die Form in den heißen Ofen schieben, ca. 50 ml Wasser in die Edelstahlform geben und so Dampf erzeugen

Nach 10 Minuten den Dampf ablassen und die Temperatur auf 220°C reduzieren.

Backzeit 45-50 Minuten

Nach dem Backen sofort mit Wasser besprühen



Donnerstag, 15. Juni 2017

Honig-Lavendel-Brot



Neulich stand ich im Garten vor unserem duftenden Lavendel. Direkt dahinter flogen unsere Bienen fleißig ein und aus. Da fiel mir ein, dass ich schon länger ein Rezept im Hinterkopf habe, nämlich ein

Honig-Lavendel-Brot


Im Backbuch  "Brot für Genießer" von Richard Bertinet hatte mich das Rezept neugierig gemacht.
Dort wird es mit Auszugsmehl gebacken, ich verwende lieber frisch gemahlenes Vollkornmehl.
und hier ist mein Rezept:

Vorteig:
250 g Weizen, fein gemahlen
    5 g Hefe, frisch
250 g Wasser, kalt

Die Zutaten mischen und 3 bis 5 Stunden in der warmen Küche gehen lassen.
Das Volumen sollte sich deutlich vergrößert haben und der Vorteig von Blasen durchzogen sein.

Hauptteig:
Vorteig
330 g Weizen, fein gemahlen
120 g Wasser, kalt
 10 g Salz
 35 g Honig
1 gehäufter Teelöffel Lavendelblüten (frisch oder getrocknet)

Alle Zutaten gut und gründlich zu einem mittelfesten Teig kneten.
Gehzeit in der luftdicht verschlossenen Schüssel ca. 1 Stunde

Nach der Gehzeit den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche kneten und rund wirken, in einen gut bemehlten Gärkorb legen.

Den Backofen samt Blech oder Gusseisentopf auf 250°C vorheizen.
Hat sich das Volumen nach ca. 45 - 60 Minuten deutlich vergrößert, den Teigling auf das heiße Blech  oder in den Topf stürzen.

Nach Wunsch einschneiden und bei 230°C 50 Minuten backen.

Ich habe erstmals im Gusseisentopf gebacken, einfach super!
Bei Backen auf dem Blech bitte mit Dampf backen und diesen nach 10 Minuten durch Öffnen der Ofentür ablassen.


Hustenreizstillender Spitzwegerich-Honig




Der Spitzwegerich, der "Herr des Weges", oft mit Füßen getreten und doch so wirksam bei Erkrankungen der Luftwege, Entzündungen der Mund-und Rachenschleimhaut und auch äußerlich bei Entzündungen der Haut.
Mit seinen enthaltenen Schleimen beruhigt er die gereizten Schleimhäute und legt sich wie ein Schutzfilm auf sie. Deshalb ist er geradezu gemacht für einen

Hustenreizstillenden Spitzwegerich-Honig

Wir sammeln frische, nicht zerfressene junge Spitzwegerichblätter und waschen sie vorsichtig. Dann werden sie ebenso vorsichtig trockengetupft und in ca. 1cm große Stücke geschnitten.


Nun geben wir den Spitzwegerich abwechselnd mit Honig vom Imker unseres Vertrauens in ein Honigglas.


Das Glas wird verschlossen und mindestens 4 Wochen stehen gelassen, bitte nicht in der prallen Sonne. Einmal täglich drehen wir das Glas um, damit Honig und Spitzwegerich immer wieder gemischt werden.

Frühestens nach vier Wochen kann man das ganze absieben, der Spitzwegerich kann aber auch länger im Honig bleiben.
So erhalten wir einen gesunden, wohlschmeckenden reizlindernden Hustensaft, der Hals und Stimme streichelt.



Sonntag, 11. Juni 2017

Kräuterspaziergang im Juni



Die römische Göttin Juno, Gattin des Jupiter, gab diesem sechsten Monat den Jahres ihren Namen.
Schon in zehn Tagen ist Sommeranfang, wir feiern Sommersonnenwende, Mittsommer, den längsten Tag des Jahres.

Ich möchte zur nächsten Kräuterwanderung einladen, am Donnerstag, 15.06.2017, 17.00 Uhr.
Treffpunkt ist der Parkplatz am Schwimmbad Neuborna, ganz hinten rechts.

Wir gehen den Weg Richtung Gröna und halten nach sogenannten Sonnwendkräutern Ausschau.


Dienstag, 6. Juni 2017

Schwarzbierbrot

Eigentlich wollte ich nur übriggebliebenes Schwarzbier verarbeiten, suchte und fand ein Rezept für Schwarzbierbrot. Daraus wurde nun eines meiner Lieblingsbrot-Rezepte:

Schwarzbierbrot nach Lutz Geißler

Roggensauerteig
120 g Roggen, fein gemahlen
120 g Wasser, handwarm
12 g Anstellgut vom Roggensauer

Vorteig
110 g Weizen, fein gemahlen
110 g Wasser, handwarm
0,1 g Frischhefe (entspricht der Größe eines Getreidekorns)

Sauerteig- und Vorteigzutaten jeweils mit einem Löffel vermengen und über Nacht in der warmen Küche reifen lassen.

Hauptteig
Roggensauerteig
Vorteig
270 g Weizen, fein gemahlen
150 g Schwarzbier
6 g Frischhefe
10 g Salz

Alle Zutaten gut und gründlich verkneten. Den Teig 2 Stunden in einer Schüssel bei ca. 24°C luftdicht abgedeckt gehen lassen.
Nach 1 Stunde den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche falten und wieder zurück in die Schüssel setzen.
Anschließend den Teig kurz durchkneten und in die gut gefettete Kastenform setzen.
Ca. 1 Stunde zur Gare stellen.
Den Backofen auf 250 °C vorheizen. Backzeit 45 Minuten mit Wasserdampf. Nach 10 Minuten die Ofentür weit öffnen, um den Dampf abzulassen und die Temperatur auf 220°C senken. Das Schwarzbierbrot aus der Form nehmen und auf einem Gitterrost auskühlen lassen.

Mittwoch, 24. Mai 2017

Holunderblüten-Crêpes


Der Holunder beginnt zu blühen! Jedes Jahr freuen wir uns auf diese zarten, duftenden Blüten vom Schwarzen Holunder. Sie enthalten u.a. ätherisches Öl, Flavonoide, Gerbstoffe und Schleime sowie Kaliumsalze. Arzneilich verwendet werden sie häufig gemeinsam mit Lindenblüten bei Erkältungskrankheiten. Sie wirken schweißtreibend und fördern die Bronchialsekretion.


Jetzt ist es Zeit, an den nächsten Winter mit seiner Schnupfenzeit zu denken und Holunderblüten zu sammeln. Dafür werden die Dolden abgeschnitten, auf Läuse kontrolliert und an einem warmen und luftigen Ort getrocknet. Wenn sie raschelnd trocken sind, bewahren wir sie gut verschlossen in dunklen Schraubgläsern für den nächsten Erkältungstee auf.

Wir müssen natürlich nicht die gesamte Ernte trocknen.
Eine frische Holunderblütendolde in einen Krug Apfelsaft gelegt, ergibt ein köstliches Erfrischungsgetränk.
Einen guten Essig nach Wahl verwandeln Holunderblüten in besten Holunderessig.
Mit Zitronenscheiben belegt und mit Honig übergossen entsteht gesunder Holunderblütensirup.

Mit Crêpe-Teig verrührt, genießen wir zarte Holunderblüten-Crêpes:

480 g Dinkel, fein gemahlen
    1 l  Milch
    3 Eier
    1 Prise Salz
1-2 EL Honig, nach Geschmack
   4 Holunderblüten-Dolden

Aus dem fein gemahlenen Dinkel, Milch , Eiern, Salz und Honig einen glatten Teig rühren, 30 Minuten quellen lassen.
In der Zwischenzeit die Blüten von den Dolden zupfen, nach der Quellzeit zum Teig geben und gut verrühren.
Eine flache Pfanne (am besten eine spezielle Crêpe-Pfanne) leicht mit Butter auspinseln und jeweils eine große Kelle Teig zu einem Crêpe backen. Vorsicht, das geht sehr schnell, den Crêpe rechtzeitig wenden.




Die Menge reicht für ca. 15 Crêpes.



 Guten Appetit!

Dienstag, 16. Mai 2017

Wildkräuter in der Stadt


Einladung zum Wildkräuterspaziergang

am Dienstag, 23.Mai 2017
18.30 Uhr
Dauer ca. 1,5 Stunden

Treffpunkt: Töpferwiese Bernburg (kleiner Spielplatz)

Dienstag, 9. Mai 2017

Brotbackkurs am 13.05.17



Am kommenden Samstag, 13.05.17, findet schon unser Brotbackkurs statt, deshalb hier kurz noch einige Informationen:

Wir beginnen am Samstag um 8.00 Uhr. Die Backküche befindet sich bei mir im Erdgeschoss in der Brunnenstraße 8, das ist die unterste Klingel.


 Back-Schürzen sind für jeden Teilnehmer vorhanden.


Zu Beginn gibt es nach Wunsch ein kleines frisches Müsli als Frühstück. Getränke wie Wasser, Tee oder Kaffee und Getreidekaffe sind vorhanden.


Wir backen mindestens 6 verschiedene Brote, zum Teil mit Sauerteig und zum Teil mit Hefe, welche wir zum Mittag mit diversen Aufstrichen verkosten. Die Reste werden natürlich als Kostproben mit nach Hause genommen, deshalb wäre ein Leinenbeutel o.ä. für den Transport sinnvoll.



Gegen 14.00 wird unser Backkurs beendet sein. Die Kosten betragen 59 Euro. Auf Wunsch stelle ich Ihnen dafür natürlich eine Quittung aus.



Ich freue mich auf einen schönen Back-Vormittag.


Donnerstag, 4. Mai 2017

Kartoffelbrötchen


Knusprig, saftig und locker. Extrem gut - Kartoffelbrötchen

Zutaten für 8 Stück:

125 g Kartoffeln, gekocht und gepellt, durch die Kartoffelpresse gedrückt
                          (Ich habe mehlig kochende Kartoffeln genommen.)
410 g Weizen, fein gemahlen
275 g Wasser
 10 g Salz (1 Teel.)
 10 g weiche Butter
 10 g Sauerteig-Anstellgut
0,3 g Frischhefe (Das entspricht der Größe einer Tiefkühl-Erbse, ich habe ein Foto gemacht:)


Die gekochten, gepellten Kartoffeln fein zerdrücken:


Die restlichen Zutaten zufügen und alles gut mischen und kurz verkneten. Da der Teig viel Zeit zum Gehen hat, müssen wir nicht so lange kneten.

Der fertige Teig geht nun in der luftdicht verschlossenen Schüssel 10 - 12 Stunden bei Zimmertemperatur. Möchte man morgens backen, wird  der Teig abends zubereitet, sind die Brötchen für das Abendessen gedacht, dann bereitet man den Teig am Morgen zu.

Nach Möglichkeit den Teig während der Gehzeit 1-2 mal zusammenfalten.

Am Ende der Gehzeit den Teig vorsichtig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und mit der Teigkarte 8 Teiglinge abstechen.

Abgedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen. (Wer hat, gerne in Bäckerleinen)


Den Backofen samt Backblech auf 250°C vorheizen.
Die Teiglinge auf das heiße Blech setzen, nach Wunsch einschneiden und
20 Minuten bei 230°C backen.

Ich stelle beim Aufheizen eine Edelstahlschale auf den Backofenboden, in die ich dann heißes Wasser gebe. Der entstehende Dampf sorgt für eine schöne Kruste.


Mittwoch, 3. Mai 2017

Wildkräuterspaziergang


Beim ersten Wildkräuterspaziergang in diesem Jahr hatten wir großes Glück mit dem Wetter. Nach anfänglichem Regen strahlte wenig später die Sonne und wir konnten trockenen Fußes etliche Frühlingskräuter entdecken. Darunter auch die Knoblauchsrauke, die sich sehr gut im Wildkräuterpesto macht.

Zum nächsten Wildkräuterspaziergang starten wir dann am Dienstag, 23. Mai, 18.30 Uhr.

Wildkräutersuppe


Bei der Zahl 9 handelt es sich um die magische Zahl der Erneuerung. So können wir mit einer grünen Suppe aus 9 heimischen Wildkräutern unserem Körper etwas Gutes tun. Und gut schmeckt sie sowieso.

Zutaten für 4 Personen:

4 Handvoll von 9 Wildkräutern,
besonders viel Brennnessel, Bärlauch, Spitzwegerich und Giersch, außerdem Löwenzahn, Taubnessel, Schafgarbe und Gänseblümchen sowie wenig Gundermann
1 große Zwiebel
1/2 Knollensellerie
2 Möhren
etwas Weißwein nach Belieben
1 l Wasser
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Wildkräuter waschen und eventuell die Stängel entfernen. (Beim Giersch nicht nötig)
Sellerie, Möhren und Zwiebel waschen und schälen und dann grob würfeln.

Das Öl in einem großen Topf erhitzen, das Gemüse darin glasig dünsten. Nach Belieben mit einem "Schluck" Weißwein ablöschen.
1 Liter heißes Wasser zugeben und alles bei mittlerer Hitze garen, bis das Gemüse weich ist.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Erst zum Schluss werden die Kräuter zugegeben, untergerührt und alles möglichst in einem starken Mixer püriert. Notfalls tut es auch der Pürierstab, dann die Kräuter vorher grob hacken.


Donnerstag, 20. April 2017

Wildkräuterspaziergang



Zum ersten Wildkräuterspaziergang in diesem Jahr treffen wir uns am Donnerstag, den 27.04.17, 17.00 Uhr auf dem Parkplatz hinter dem Parforcehaus.
Bei hoffentlich schönem Wetter werden wir ungefähr 1,5 Stunden die verschiedenen Wildkräuter des Frühjahrs entdecken.

Freitag, 14. April 2017

Bärlauchrisotto

Ich koche unseren Risotto nach dem Rezept aus dem Kochbuch "Vegetarische Verführungen" von Udo Einenkel. Er empfiehlt Vollkorn-Risottoreis der Sorte Arborio, weil er "fantastico cremig" wird. Und das stimmt.
Leider mag in unserem Bioladen niemand außer mir diesen Reis kaufen. Vollkorn beim Brot, das ist in Ordnung aber bei Nudeln oder Reis - das geht nicht, das schmeckt doch nicht. Also habe ich für den Bioladen ein paar Zeilen über den Wert des vollen Korns auch beim Reis geschrieben:
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Das Reiskorn wird genau wie Getreidekörner von einer Schale umgeben, die aus mehreren Schichten besteht und beim Reis Silberhäutchen genannt wird.

Im Silberhäutchen und im Keimling befinden sich die meisten Vitalstoffe des Reiskorns, wie Vitamine, besonders B-Vitamine, Mineralstoffe, Faserstoffe (Ballaststoffe), hochwertige Fette und Eiweiße.

Um den meistverkauften „weißen“ Reis herzustellen, wird das Silberhäutchen mit Hilfe einer Maschine vom Korn getrennt. Anschließend werden die Körner mit Glucose und Talkum poliert, damit die weiß wirken.

Der Reis büßt durch das Polieren einen Großteil seiner Vitalstoffe ein, besonders die wertvollen B-Vitamine, wie das für den Kohlenhydratstoffwechsel notwendige Thiamin (Vitamin B1). Übrig bleibt das "weiße" Reiskorn, das hauptsächlich Stärke enthält.

- Naturreis versorgt uns von „Natur aus“ mit wichtigen Vitalstoffen.
- Naturreis bietet ein anderes Aroma und ein besonderes Geschmackserlebnis.
- Naturreis wirkt sich günstiger auf den Blutzuckerspiegel aus als geschälter Reis.

Auch für den beliebten Risotto kann ohne Weiteres Naturreis verwendet werden. Die Zubereitung erfolgt wie bei poliertem Reis, lediglich die Kochzeit verlängert sich auf ca. 50 bis 60 Minuten.
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Ich hoffe weiter, dass auch andere Reis-Fans zur Vollkornvariante greifen. Dann muss ich "meinen" Arborio Vollkornreis nämlich nicht mehr extra bestellen.

Risotto

2 Portionen



25 g Butter

3 EL Olivenöl

250g Vollkorn-Risottoreis Arborio

25 g Schalotten, geschält und fein gehackt

125 ml Weißwein

600 ml Gemüsefond, ungesalzen oder wenig gesalzen

50 g Parmesan, gerieben

Salz, Pfeffer

Butter

evtl. fein geschnittene Kräuter wie Basilikum oder Bärlauch


Butter und Olivenöl zusammen in einem Topf erhitzen. Den Reis dazugeben. Ca. 2 Minuten bei geringer Hitze dünsten, aber nicht braun werden lassen.

Schalotten dazugeben. Weitere 2 Minuten dünsten. Mit dem Weißwein ablöschen.

Wenn der Wein vom Reis aufgenommen wurde, ein Drittel des heißen Gemüsefonds unterrühren. Im offenen Topf bei geringer Hitze köcheln lassen, dabei häufig rühren.

Jeweils ein Drittel des Fonds in den Reis geben, wenn der Fond ganz vom Reis aufgenommen ist. Dabei häufig rühren. Ist der Gemüsefond verbraucht, sollte der Risotto cremig sein. Ist er das nicht, noch etwas Gemüsefond hinzugeben und einkochen lassen.

Parmesan unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nach Wunsch Kräuter und Butter unter den Risotto rühren.

Info: Vollkornreis hat eine längere Kochzeit als der geschälte Reis. Rechnen Sie mit ca. einer Stunde.

Mittwoch, 5. April 2017

Brennnessel-Eis




Brennnessel-Eis

Letzte Woche bekam ich zum Geburtstag das neue Buch "Die Waldapotheke" von Dr. Markus Strauß geschenkt. Es ist sehr schön geschrieben mit etlichen tollen Rezepten und Anregungen. Heute habe ich eines getestet, das Brennnessel-Eis. Es ist cremig, fruchtig säuerlich und sehr gut.

Da ich die Mengenangaben verändert habe, ist hier nun das Rezept:



60 g Cashew-Kerne
60 g Eiswürfel
200 g Bananen, in Stücken eingefroren

30 g Brennnessel-Triebspitzen
2 EL Zitronensaft
2 Messerspitzen gemahlene Vanille

Zuerst die gefrorenen Zutaten mit den Cashew-Kernen im Hochleistungsmixer grob zerkleinern.
Dann Brennnessel, Zitronensaft und Vanille zugeben und alles zu einer cremigen Masse pürieren.
Nach Wunsch mit essbaren Blüten verzieren.

Donnerstag, 30. März 2017

Roggenmischbrot







Roggenmischbrot

Weizensauerteig
190 g Weizen, fein gemahlen
160 g Wasser
20 g Weizensauerteig-Anstellgut

Autolyse-Teig
90 g Weizen, fein gemahlen
60 g Wasser

Hauptteig
Weizensauerteig
Autolyse-Teig
400 g Roggen, fein gemahlen
300 g Wasser
5 g Frischhefe
15 g Salz

Die Zutaten für den Sauerteig mischen und über Nacht oder 10 bis 12 Stunden in der warmen Küche reifen lassen. Der Sauerteig ist dann von Blasen durchsetzt.

Der Autolyse-Teig wird gemischt und 30 Minuten abgedeckt stehen gelassen.

Für den Hauptteig werden alle Zutaten in einer großen Schüssel gemischt. Der Teig muss nicht lange geknetet werden, weil er eine lange Ruhezeit zum Quellen spendiert bekommt.

2 Stunden soll der Teig luftdicht abgedeckt in der warmen Küche gehen. Alle 30 Minuten wird der Teig in der Schüssel mit der Teigkarte gefaltet. Das heißt, man fährt mit der Teigkarte am Schüsselrand unter den Teig, zieht ihn etwas hoch und legt ihn zur Mitte über den restlichen Teig. Dabei dreht man die Schüssel bis der gesamte Teig gefaltet wurde.

Nach 2 Stunden wird der Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche kräftig durchgeknetet und in eine gefettete Kastenform gesetzt.

30 bis 40 Minuten sollte der Teigling jetzt nochmals bis zur vollen Gare gehen.

Den Backofen auf 250°C vorheizen, die Oberfläche des Teiglings mit Wasser besprühen und die Form in den Ofen schieben.

Backzeit: 50 Minuten, nach 10 Minuten Ofentür weit öffnen um den Dampf abzulassen und die Temperatur auf 200°C senken.


Aus: Brotbackbuch Nr. 1 von Lutz Geißler,  vollwertig umgebaut

Donnerstag, 23. März 2017

Wildkräuterpesto




Pesto - ob auf Nudeln oder als Brotaufstrich, wir lieben es. Besonders gut schmeckt uns diese Variante mit Wildkräutern.

Wildkräuterpesto

25 g gemischte Wildkräuter (Giersch, Bärlauch, Brennessel, Löwenzahn, Gundermann, Schafgarbe)   sowie einige Blätter Basilikum
65 g Cashew-Kerne, ungesalzen
1/4 - 1/2 Teel. Salz, ohne Zusätze
50 g Olivenöl, nativ

Die Kräuter werden gründlich gesäubert, aber bitte nicht im Wasser liegen lassen.
Dann mit einem Küchentuch trocken tupfen und zusammen mit den Nüssen in einem geeigneten Mixer gut zerkleinern. Jetzt müsst ihr noch Salz und Öl zugeben und alles nochmals bis zur gewünschten Konsistenz mixen. Das geht recht flott, Vorsicht, es wird schnell Brei. Ich mag das Pesto lieber etwas stückig. Zum Aufbewahren füllt ihr es in ein kleines Schraubglas und bedeckt es mit etwas Olivenöl. Im Kühlschrank hält es sich ein paar Tage. Allerdings ist es auch ganz rasch aufgegessen ...

Montag, 13. März 2017

Wildkräuter



Wildkräuterkochkurs


Donnerstag, 6. April 2017


Wildkräuterspaziergänge


Donnerstag, 27. April 2017
Dienstag, 23.Mai 2017
Donnerstag, 15. Juni 2017
Dienstag, 25. Juli 2017

Brotbackkurs



Brotbackkurs


In diesem Kurs werden wir lernen, Brot aus ursprünglichen, natürlichen Zutaten zu backen. Die Methoden und alle Abläufe sind an eine normale Haushaltsküche angepasst, um auch zu Hause alle Rezepte gelingsicher nachbacken zu können.
Der Kurs findet Samstag den 1.04..2017 von 8.00 bis ca. 14.00 Uhr statt.
- Vorbereitung des Teiges mit frisch gemahlenem Getreide
- Sauerteig - der richtige Umgang
- Kneten oder nicht
- Das perfekte Backergebnis im Haushaltsofen
- Backen mit Weizen, Roggen und Dinkel

Für Verpflegung und Getränke ist gesorgt.
Teilnahmebeitrag 59 Euro, Anmeldung an
brotundkraeuter@gmail.com

Kartoffelbrot





Kartoffelbrot 


Vorteig
100 g Weizen, fein gemahlen
100 g Wasser
0,1 g Frischhefe (entspricht etwa der Größe eines Getreidekorns)

Roggensauerteig
135 g Roggen, fein gemahlen
135 g Wasser
15 g Anstellgut vom Roggensauer

Quellstück
40 g getrocknetes und gemahlenes Vollkornbrot
75 g Wasser

Hauptteig
Vorteig
Roggensauerteig
Quellstück
200 g mehlig kochende Kartoffeln (roh und ungeschält gewogen)
65 g Roggen, fein gemahlen
350 g Weizen, fein gemahlen
120 g Wasser, evtl.etwas mehr
8 g Frischhefe
15 g Salz
10 g Butter

Die Vorteig- und die Sauerteigzutaten gut verrühren und entweder ca. 20 stunden bei 20-22°C oder über Nacht bei ca. 28°C reifen lassen. Die Teige müssen zahlreiche Blasen an der Oberfläche zeigen.

Das gemahlene Altbrot mit Wasser vermengen und über Nacht im Kühlschrank quellen lassen.

Die Kartoffeln in der Schale weich kochen, pellen und abkühlen lassen. Dann zu Brei zerdrücken.

Alle Zutaten nun gründlich in einer großen Schüssel verkneten. Das sollte von Hand 10 bis 15 Minuten in Anspruch nehmen.

Abgedeckt 1 Stunde in der warmen Küche gehen lassen.

Den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und einen runden Brotlaib formen. In den bemehlten Gärkorb setzen.

45 Minuten Gare, abgedeckt

Den Backofen auf 250°C vorheizen, das Brot auf das Blech stürzen, nach Wunsch einschneiden und 1 Stunde mit Dampf backen. Die Temperatur nach 10 Minuten auf 190°C senken.

(Brotbackbuch Nr. 1 von Lutz Geißler Seite 69, von mir vollwertig abgewandelt)

Freitag-Abend-Brötchen





Freitag-Abend-Brötchen

Diese Brötchen sind meine Vollwert-Variante der 3-Stunden-Brötchen vom Plötz-Blog. Sie schmecken einfach köstlich und ich verrate euch mein Rezept. Wer möchte, kann das Brötchenbacken bei mir im Brötchenkurs lernen.
 

Freitag-Abend-Brötchen (16 Stück)

Brühstück:
25 g Roggenvollkornmehl
25 g Altvollkornbrot, getrocknet und gemahlen
15 g Salz
160 g kochendes Wasser
Die trockenen Zutaten verrühren und das kochende Wasser darüber schütten und rühren. Etwas abkühlen lassen.

Hauptteig:
65 Dinkelvollkornmehl
700 g Weizenvollkornmehl
40 g Weizensauerteig-Anstellgut
8 g Frischhefe
460 g Wasser, kalt (ca.)
40 g Olivenöl

Das Brühstück mit dem Wasser des Hauptteiges mischen, dann die restlichen Zutaten zufügen. Alles zu einem schönen glatten Teig kneten. Von Hand dauert das ein bisschen!
Den Teig 2 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen. Alle 30 min wird der Teig gedehnt und gefaltet. (dreimal)
Den Teig auf die Arbeitsplatte geben und 90 g-Teiglinge abstechen. Zu einem Zylinder einrollen und nochmal mind. 30 Minuten gehen lassen.
Den Backofen auf 240°C vorheizen, die Teiglinge nach Wunsch einschneiden und mit Dampf ca. 20 Minuten backen.

Montag, 6. Februar 2017

Gutes Brot und Wilde Kräuter


Meine kleine Backstube ist fertig!


Wir backen ausschließlich mit frisch gemahlenem Mehl und natürlichen Zutaten wie Hefe, Salz, Sauerteig und Wasser. Ein normaler Haushaltsbackofen genügt, um duftende, wohlschmeckende und gut verträgliche Brote zu Hause selbst herzustellen.
Einen ersten Probebackkurs mit 6 Teilnehmern haben wir bereits erfolgreich absolviert. Jetzt stehen auch die neuen Termine fest.





Grüne Neune Frühlingskräutersuppe



Raus aus dem Winterschlaf, rein in den Frühling. Das funktioniert am besten mit viel frischer Kost, grünen Kräutern und Bewegung an der frischen Luft.

Die 9-Kräuter-Suppe oder Grüne Neune, so heißt die bekannte Speise zum Beginn der grünen Jahreszeit, traditionell am Gründonnerstag genossen.

Wir sammeln 9 heilkräftige Kräuter und kochen gemeinsam eine grüne Suppe. Dazu backen wir uns grüne Brötchen.

Kosten: 29,- € / Person (inklusive Essen & Getränke)