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    Wie kommt man auf die Idee Unkräuter zu essen?

Sonntag, 23. Juli 2017

Kräuterwanderung für Kurzentschlossenene


Am Mittwoch, 26.07.17, besteht wieder die Möglichkeit essbare heimische Wildkräuter kennenzulernen.

Treffpunkt:

18.00 Uhr
Parkplatz hinter dem Parforce-Haus (Wipper-Brücke)

Dauer ca. 1,5 Stunden

Mittwoch, 5. Juli 2017

Möhrenbrot

Dieses Brot ist einfach in der Zubereitung. Die Zeit zum Gehen des Teiges nutzt man einfach zum Hausputz oder für angenehmere Dinge ...

Der Geschmack ist mild, leicht süß durch die Möhren. Es ist saftig, locker und sehr aromatisch.




Möhrenbrot


Brühstück:

100 g Dinkel, fein gemahlen
200 g Wasser, siedend

Dinkelmehl und heißes Wasser gut verrühren, abkühlen lassen und bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahren. Das kann auch schon am Vortag geschehen.

Hauptteig:

300 g Brühstück,
400 g Dinkel, fein gemahlen
200 g Wasser, handwarm
    5 g Frischhefe
  10 g Salz ohne Zusätze
    2 EL Apfelessig
100 g Möhren, grob geraspelt

Alle Zutaten gründlich zu einem elastischen Teig verkneten.

60 Minuten Teigruhe in der luftdicht verschlossenen Schüssel in der warmen Küche

Den Teig auf die Arbeitsfläche geben, gut durchkneten und in eine gefettete Kastenform legen

90 Minuten Teigruhe in der luftdicht verschlossenen Form in der warmen Küche, bis zur vollen Gare!

Den Backofen auf 250°C vorheizen, eine Edelstahlform auf den Backofenboden stellen

Die Form in den heißen Ofen schieben, ca. 50 ml Wasser in die Edelstahlform geben und so Dampf erzeugen

Nach 10 Minuten den Dampf ablassen und die Temperatur auf 220°C reduzieren.

Backzeit 45-50 Minuten

Nach dem Backen sofort mit Wasser besprühen



Donnerstag, 15. Juni 2017

Honig-Lavendel-Brot



Neulich stand ich im Garten vor unserem duftenden Lavendel. Direkt dahinter flogen unsere Bienen fleißig ein und aus. Da fiel mir ein, dass ich schon länger ein Rezept im Hinterkopf habe, nämlich ein

Honig-Lavendel-Brot


Im Backbuch  "Brot für Genießer" von Richard Bertinet hatte mich das Rezept neugierig gemacht.
Dort wird es mit Auszugsmehl gebacken, ich verwende lieber frisch gemahlenes Vollkornmehl.
und hier ist mein Rezept:

Vorteig:
250 g Weizen, fein gemahlen
    5 g Hefe, frisch
250 g Wasser, kalt

Die Zutaten mischen und 3 bis 5 Stunden in der warmen Küche gehen lassen.
Das Volumen sollte sich deutlich vergrößert haben und der Vorteig von Blasen durchzogen sein.

Hauptteig:
Vorteig
330 g Weizen, fein gemahlen
120 g Wasser, kalt
 10 g Salz
 35 g Honig
1 gehäufter Teelöffel Lavendelblüten (frisch oder getrocknet)

Alle Zutaten gut und gründlich zu einem mittelfesten Teig kneten.
Gehzeit in der luftdicht verschlossenen Schüssel ca. 1 Stunde

Nach der Gehzeit den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche kneten und rund wirken, in einen gut bemehlten Gärkorb legen.

Den Backofen samt Blech oder Gusseisentopf auf 250°C vorheizen.
Hat sich das Volumen nach ca. 45 - 60 Minuten deutlich vergrößert, den Teigling auf das heiße Blech  oder in den Topf stürzen.

Nach Wunsch einschneiden und bei 230°C 50 Minuten backen.

Ich habe erstmals im Gusseisentopf gebacken, einfach super!
Bei Backen auf dem Blech bitte mit Dampf backen und diesen nach 10 Minuten durch Öffnen der Ofentür ablassen.


Hustenreizstillender Spitzwegerich-Honig




Der Spitzwegerich, der "Herr des Weges", oft mit Füßen getreten und doch so wirksam bei Erkrankungen der Luftwege, Entzündungen der Mund-und Rachenschleimhaut und auch äußerlich bei Entzündungen der Haut.
Mit seinen enthaltenen Schleimen beruhigt er die gereizten Schleimhäute und legt sich wie ein Schutzfilm auf sie. Deshalb ist er geradezu gemacht für einen

Hustenreizstillenden Spitzwegerich-Honig

Wir sammeln frische, nicht zerfressene junge Spitzwegerichblätter und waschen sie vorsichtig. Dann werden sie ebenso vorsichtig trockengetupft und in ca. 1cm große Stücke geschnitten.


Nun geben wir den Spitzwegerich abwechselnd mit Honig vom Imker unseres Vertrauens in ein Honigglas.


Das Glas wird verschlossen und mindestens 4 Wochen stehen gelassen, bitte nicht in der prallen Sonne. Einmal täglich drehen wir das Glas um, damit Honig und Spitzwegerich immer wieder gemischt werden.

Frühestens nach vier Wochen kann man das ganze absieben, der Spitzwegerich kann aber auch länger im Honig bleiben.
So erhalten wir einen gesunden, wohlschmeckenden reizlindernden Hustensaft, der Hals und Stimme streichelt.



Sonntag, 11. Juni 2017

Kräuterspaziergang im Juni



Die römische Göttin Juno, Gattin des Jupiter, gab diesem sechsten Monat den Jahres ihren Namen.
Schon in zehn Tagen ist Sommeranfang, wir feiern Sommersonnenwende, Mittsommer, den längsten Tag des Jahres.

Ich möchte zur nächsten Kräuterwanderung einladen, am Donnerstag, 15.06.2017, 17.00 Uhr.
Treffpunkt ist der Parkplatz am Schwimmbad Neuborna, ganz hinten rechts.

Wir gehen den Weg Richtung Gröna und halten nach sogenannten Sonnwendkräutern Ausschau.


Dienstag, 6. Juni 2017

Schwarzbierbrot

Eigentlich wollte ich nur übriggebliebenes Schwarzbier verarbeiten, suchte und fand ein Rezept für Schwarzbierbrot. Daraus wurde nun eines meiner Lieblingsbrot-Rezepte:

Schwarzbierbrot nach Lutz Geißler

Roggensauerteig
120 g Roggen, fein gemahlen
120 g Wasser, handwarm
12 g Anstellgut vom Roggensauer

Vorteig
110 g Weizen, fein gemahlen
110 g Wasser, handwarm
0,1 g Frischhefe (entspricht der Größe eines Getreidekorns)

Sauerteig- und Vorteigzutaten jeweils mit einem Löffel vermengen und über Nacht in der warmen Küche reifen lassen.

Hauptteig
Roggensauerteig
Vorteig
270 g Weizen, fein gemahlen
150 g Schwarzbier
6 g Frischhefe
10 g Salz

Alle Zutaten gut und gründlich verkneten. Den Teig 2 Stunden in einer Schüssel bei ca. 24°C luftdicht abgedeckt gehen lassen.
Nach 1 Stunde den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche falten und wieder zurück in die Schüssel setzen.
Anschließend den Teig kurz durchkneten und in die gut gefettete Kastenform setzen.
Ca. 1 Stunde zur Gare stellen.
Den Backofen auf 250 °C vorheizen. Backzeit 45 Minuten mit Wasserdampf. Nach 10 Minuten die Ofentür weit öffnen, um den Dampf abzulassen und die Temperatur auf 220°C senken. Das Schwarzbierbrot aus der Form nehmen und auf einem Gitterrost auskühlen lassen.

Mittwoch, 24. Mai 2017

Holunderblüten-Crêpes


Der Holunder beginnt zu blühen! Jedes Jahr freuen wir uns auf diese zarten, duftenden Blüten vom Schwarzen Holunder. Sie enthalten u.a. ätherisches Öl, Flavonoide, Gerbstoffe und Schleime sowie Kaliumsalze. Arzneilich verwendet werden sie häufig gemeinsam mit Lindenblüten bei Erkältungskrankheiten. Sie wirken schweißtreibend und fördern die Bronchialsekretion.


Jetzt ist es Zeit, an den nächsten Winter mit seiner Schnupfenzeit zu denken und Holunderblüten zu sammeln. Dafür werden die Dolden abgeschnitten, auf Läuse kontrolliert und an einem warmen und luftigen Ort getrocknet. Wenn sie raschelnd trocken sind, bewahren wir sie gut verschlossen in dunklen Schraubgläsern für den nächsten Erkältungstee auf.

Wir müssen natürlich nicht die gesamte Ernte trocknen.
Eine frische Holunderblütendolde in einen Krug Apfelsaft gelegt, ergibt ein köstliches Erfrischungsgetränk.
Einen guten Essig nach Wahl verwandeln Holunderblüten in besten Holunderessig.
Mit Zitronenscheiben belegt und mit Honig übergossen entsteht gesunder Holunderblütensirup.

Mit Crêpe-Teig verrührt, genießen wir zarte Holunderblüten-Crêpes:

480 g Dinkel, fein gemahlen
    1 l  Milch
    3 Eier
    1 Prise Salz
1-2 EL Honig, nach Geschmack
   4 Holunderblüten-Dolden

Aus dem fein gemahlenen Dinkel, Milch , Eiern, Salz und Honig einen glatten Teig rühren, 30 Minuten quellen lassen.
In der Zwischenzeit die Blüten von den Dolden zupfen, nach der Quellzeit zum Teig geben und gut verrühren.
Eine flache Pfanne (am besten eine spezielle Crêpe-Pfanne) leicht mit Butter auspinseln und jeweils eine große Kelle Teig zu einem Crêpe backen. Vorsicht, das geht sehr schnell, den Crêpe rechtzeitig wenden.




Die Menge reicht für ca. 15 Crêpes.



 Guten Appetit!